Snapchat Deutschland

Die Snapchat-Session am Community Camp 14 in Berlin hat danach zu doch mehr Buzz gesorgt als erst gedacht. Dabei ging es neben der Plattform auch um den Medien-, Konsum- und Produktionswandel den man in die Nutzung dieser App reininterpretieren kann. Die Präsentation mit einigem Material findet ihr hier: bit.ly/ccb14-snapchat

Damit Snapchat nicht schon nach wenigen Minuten langweilig wird, braucht man Content.
Grundsätzlich kann man schon mal diesen Leuten folgen:

– jeromejarre (Vine und Snapchat Star)
– caseyneistat (YouTube Star)
– mr.benbrown (YouTube Daily Blogger)
– herrsteller (dufter Typ ;) )
– shonduras (Vine und Snapchat Star)

Wichtig ist aber, dass ihr euch auch untereinander folgen und finden könnt, da Snapchat das gerade sehr schwer macht. Hier eine Liste mit Leuten auf Snapchat: Weiterlesen

Als Unternehmen nervt mich Facebook

Etwas das man immer wieder auf Barcamps, Vorlesungen, Vorträgen und Social Media Veranstaltungen hört ist, wie sehr einen Facebook doch nervt. Tatsächlich ist es Woche für Woche eine Qual mit Facebook zusammen zu arbeiten und dabei spreche ich von der Plattform selbst und nicht den Menschen die beim Netzwerk ihr Geld verdienen.

Was sind die Probleme?

Genug ist genug!

Genug ist genug!

Weiterlesen

Beiträge über mich und mit mir

Da ich den „buzz“ dieser Woche gerne nutze, gibt es hier eine Auflistung, was und wo man mich findet.

  1. BVCM e.V. – Wie man vielleicht schon im Xing Profil mitbekommen hat, bin ich in den Vorstand des BVCM e.V. im Amt des Schatzmeisters gewählt worden. Dafür noch einmal ein großes dankeschön! 
  2. Die IHK machte ein Interview mit mir über Social Media in meiner Branche. Diesen findet man hier.
  3. In der Netzrunde war ich tatsächlich auch mal wieder aktiv. Neben einem kurzen Fazit, gibt es eine Anleitung, Social Media wie James Blunt zu betreiben.
  4. #NeSchürzeFürDenSascha ist mein eigener Hashtag bei Vapiano. Das zeigt: Lieb fragen lohnt sich. Danke hier noch einmal an das Team und die Mitarbeiter. :)

vapiano schuerze

Die Verseuchung unserer Netzwerke…

…oder warum Social Media Manager mehr auf Brüste als auf Inhalt achten. Jahrelang sprechen wir, die „Elite“, von Value hinter Fanzahlen. Es zählt nicht die blanke Nummer, sondern auch deren Mehrwert für die Marke und die einzelne Seite. Aber immer öfters merke zumindest ich den Verfall wenn es um unsere eigenen Netzwerke geht. So funktioniert auf LinkdIn etwas, was auf Xing schon Jahre nicht mehr geht. „Irgendwer“, meist ein Sales-Mitarbeiter, kann sich riesige Netzwerke an Social Media Managern aufbauen ohne das er auch nur einen wirklich kennt, geschweige denn, je getroffen hat.

avw 1

Stein des Anstoßes war für mich Alice von Weidenhoefer. Kennt Ihr nicht? Schlecht für euch, denn Sie ist das neue „it-Girl“ der Social Media Branche. Hübsch ist sie darüber hinaus auch noch. Ihr Netzwerk zählt menschen wie Ibrahim Evsan, Mario Sixtus und Johannes Lenz. Nur ich selbst bin nicht mit ihr befreundet. Ich kenne Sie halt nicht.

avw 2

8 gemeinsame Freunde wurden mir heute morgen noch angezeigt. Innerhalb weniger Stunden schaffte sie es von anfangs 10 auf 44 Freunde. Tendenz = Steigend!

Auf die Frage bei einigen unserer gemeinsamer Freunde, wer denn Frau von Weidenhoefer eigentlich ist bekam ich immer drei Antworten:

  1. „keine Ahnung“
  2. „Person XY war schon mit befreundet, ich dachte das geht klar“
  3. „Brüste“

Haltet eure Netzwerke sauber! Sie sind euer wichtigstes Kapital!

Sie & der Mittelstand in den sozialen Medien

Heute „Sieze“ ich, nicht für euch, denn Ihr kennt das Thema. Nein, wen ich mit Sie anspreche, der hat es verdient. Sie sind Chef eines kleinen oder mittelständigen Unternehmen und haben in den letzten 20, vielleicht sogar schon 35, Jahren ein respektables Firmenkonstrukt aufgebaut. Immer wieder haben Sie Neuerungen überlebt. Erst Vinyl und dann auch die VHS. Marketing funktioniert bei Ihnen. Sehr gut sogar. Auf die Zeitungsanzeigen und anderen lokalen Werbungen kommen Messgrößen im Umsatz zustande. Diese werden aber immer geringer, warum Sie nun mit Social Media anfangen. Schnell muss es sein, der Konkurrent aus der Nachbarschaft hatte schon früher drauf gesetzt und nun schon 4.000 Fans. „Bestimmt alle gekauft!“ Aber das interessiert nicht. Sie wollen ähnliche Erfolge, negative Meinungen müssen dabei gelöscht und mit einem Gewinnspiel viele neue Interessenten gewonnen werden. Um es kurz zu machen. Sie haben versagt! Etwas nicht rechtzeitig gemerkt!

 

Aber das ist nicht schlimm! Wirklich nicht! Geschäftsleute und Presseleute bezeichnen Social Media Leute oft als Profis. Das kommt durch ihre zwei bis dreijährige Erfahrung mit respektablen Erfolgen und dem Management von großen, wenn nicht gar riesigen Budgets. Daran wollen Sie sich messen.

Ich kann zu Ihrer Beruhigung sagen, das müssen Sie nicht und es ist auch gar nicht so schwer es anders zu machen.

 

Viele Strategie- und Projektplanung im Bereich Social Media beginnen mit „Die sozialen Netzwerke nutzen“. Gemeint ist ausnutzen. Damit ist schon das Fundament ein komplett falsches. Sie müssen erst einmal überlegen, welche Ihre Kernkompetenzen sind und was Sie in den letzten zahlreichen Jahren so erfolgreich gemacht hat. Dies kann die positiv Unterstützung der örtlichen Fußballmannschaft, Ihre gute Lage an der Bundesstraße oder aber auch das Sortiment sein, welches es auf regionaler Ebene mit jedem Onlinekonkurrenten aufnehmen kann. Sie haben nun so einen Grund gefunden? Toll, erzählen Sie Geschichten dazu!

Was Sie damit erreichen und ob das überhaupt irgendjemanden interessiert? Natürlich, sonst gäbe es Ihr Unternehmen ja schon lang nicht mehr. Noch besser: Mit diesem Grund haben Sie auch in der sozialen Kommunikation ein Alleinstellungsmerkmal, welches Ihnen niemand nachmachen kann. Sie heben sich ab!

 

„Aber ich habe dafür keine Zeit, soll das jemand anderes machen!“

Denken Sie bitte nicht, dass Zeit die Sie in eine zukünftige Marketingmaßnahme investieren verloren wäre, denn hätten Sie schon vor einem Jahr angefangen, wären Sie nun nicht in der Bedrängnis diese Zeit investieren zu müssen. Diese Verantwortung wegzugeben, weil Ihnen die Geduld fehlt etwas neues zu lernen ist möglich. Allerdings handelt es sich um einen Kommunikationskanal. Einem öffentlichen, der schnelles teilen möglich macht, noch dazu. Wenn Ihr Verantwortlicher dort eine Insolvenz Ihres Betriebs ankündigt oder Kunden beleidigt, ist dies Ihr kaum umkehrbares Problem.

Es ist Ihre Entscheidung!

Kämpfer für die Branche

Social Media Manager ist man nicht nur für ein Unternehmen oder für eine Agentur, sondern für die gesamte Branche! Alles was überall schief geht interessiert ihn und muss sofort angesprochen werden.

lidl 20 kommentare

Mich nervt es! Tagtäglich stolpere ich über Negativbeispiele in diversen Gruppen die Social Media oder Marketing im Namen tragen. Und alle Beispiele haben eins gemeinsam: Sie haben wunderbar funktioniert! Man diskutiert über Posts mit fünfstelligen Kommentarzahlen. Nachhaltigkeit mag mal auf einem anderen Blatt stehen, die schöne Analyse eines Lidl-Post von Jan Firsching sagt, dass es sie nicht gibt. Die folgende Posts auf solche „Boster“ haben nämlich nur um die 50 Kommentare gesammelten. Aber die Frage der Nachhaltigkeit mal außen vor, was schadet es?

Wir haben hier wunderbare Beispiele wie man eine Community aktiviert und das mit den einfachsten Mitteln. Diskutiert nicht drüber, sondern lernt draus! Verbindet so eine Aktion geschickt mit eurem Produkt und Shop, um ein Umsatzplus zu erzeugen! Das ist meiner Meinung nach der bessere Weg.

Werdet erwachsen …

… und hört auf mit dem Scheiß. Überall sieht man diese pseudolustigen Formulierungen wie „ich mache was mit diesem Internet“. Wir sind ständig und besonders unter gleichgesinnten sehr selbstironisch was eigene Fähigkeiten angeht und die Kanäle die wir betreuen. Wer nicht über sich lachen kann oder seinen Berufsstand durch den Kakao zieht, gehört automatisch weniger dazu. Seriosität verfluchen wir.

erwachsen

Untereinander mag das funktionieren, dann bitte aber nur wenn man sich schon Jahre kennt. Aber da wir in dieser speziellen Sparte der Markenkommunikation arbeiten, dürfte euer Branchenbekanntenkreis nicht älter als 2 Jahre sein. Hier ist aber der Punkt: Besonders wenn zwei Social Media Menschen sich zum ersten Mal treffen, überschüttet man den gegenüber mit selbstironischen Phrasen und bezeichnet sich selbst als Social Media „Heini“, „Sklave“ oder „Papst“ (ein Problem für das wir bis heute keine Lösung gefunden haben).

Wie wirkt das ganze aber auf Außenstehende? Dem wird ganz deutlich vermittelt „[…]so richtig ernst nehmen die ihr Thema auch nicht.“

Wer digitale Kommunikation heute noch als Spielwiese verkauft, wird es immer schwerer haben, für die eigene Abteilung oder das Thema zu werben. Ach ja, und gleichzeitig meckern, dass der Schlipsträger den Pitch oder das Budget gewonnen hat, geht dann auch nicht!

Der Unterschied von Social Media

Was ist eine Enterprise 2.0 oder eine Social Company? Für viele Firmen und Experten bedeutet das, einen Facebook Account vorbildlich zu führen oder einen preisgekrönten Blog zu besitzen. Facebook als Werbemittel, Abteilung im Marketing oder PR. Versteht mich nicht falsch, gutes Community Management ist überlebenswichtig und auch spreche ich mich allerorts für einen Blog aus, aber das ist nicht, was Social Media erreichen sollte.

 

Die wichtige Frage die sich beim einstellen eines Social Media Teams immer wieder gestellt wird, ist die Verantwortlichkeit. Viele werden im Marketing sitzen, andere im Customer Care und einige Chefs machen sich sogar die Mühe daraus eine Stabstelle zu machen. Aber schon mal von einem SoMe-Team gehört welches Teil des Business Development ist?

Eher selten. Unverständlich für mich. „Aus einem kranken Arsch kommt kein gesunder Furz“ sagte schon Amir Kassaei. Wenn euer Unternehmen keine richtigen Prozesse hat, scheiß Produkte verkauft oder Menschen ausbeutet könnt ihr euch mit der Strategie auf den Kopf stellen, es wird nicht funktionieren!

Wer digitale Kommunikation macht und keinen Einfluss auf Unternehmensstrukturen hat, wird scheitern!

„Wir machen das mit den Fähnchen“

Wir kennen diesen fast schon legendären Spruch aus der Sparkassen Werbung „Wir machen das mit den Fähnchen“. Genau so ist es bei Social Media. Die leitenden Positionen der Firma denken und verlieren sich in blinden Aktionismus, der aber bitte nichts kosten darf.

Allen Firmen die jetzt notgedrungen in den Kommunikationskanal Social Media einsteigen wollen und dabei noch auf dem Budget sitzen, sage ich eins: IHR HABT GEPENNT!

Ja, eklatanter Management Fehler! Aufgabe einer Unternehmensführung ist es, strategisch zu planen und nicht hektisch zu reagieren. Aber hier gilt folgende Grafik (gefunden auf blog.digidave.org)

Venn Diagramm SoMe

Warum es nicht funktionieren kann?

Social Media und das dafür absolut notwendige Community Management sind immer noch mehr sehr seltener Softskill. Das muss erst antrainiert werden. Jetzt haben die Firmen zwei Möglichkeiten, die oft sehr gern gewählte „Wir nehmen die Praktikatin aus dem Marketing, die wird schon mit den wütenden Kunden fertig“ oder das nie in Anspruch genommene „Wir holen uns einen erfahrenen für gutes Geld und gleichzeitig noch einen Backhaus, Lange und wie sie alle heißen.“

Das Problem an Lösung 2 ist ganz einfach: Man müsste sich einen eigenen Fehler eingestehen.

 

Das fbcamp und mein Rant

Direkt, aber vor allem indirekt, wurde mir gesagt, dass ich doch eine ziemlich krasse Meinung in Sachen Social Media und Community Management vertreten würde. Das ist richtig so und ich möchte mir die Zeit für eine Schuldzuweisung nehmen. Wer schuld ist? Ihr selbst natürlich! (Mit „Ihr“ sind auch nicht vor Ort Anwesende gemeint)

Meiner Meinung nach lebt ein Fortschritt davon, dass man unterschiedliche Meinungen aufeinander prallen lässt und sich nicht in den eigenen Standpunkten annähert, sondern einen dritten Standpunkt entwickelt, der die Vorteile von beiden Seiten verbindet. Aber ihr lasst euch Eure unterschiedliche Meinung ja nicht entlocken, wenn man mal keine absolut krasse Stellung bezieht.

Genau dies war die Überlegung hinter dem „Social Media Rant“, die wir (ja, auch ich!) leider zu einer Comedynummer haben verkommen lassen. Und zwar so richtig, mit festem Programm und Auftritten in großen Städten, bei denen ich höre „in Berlin war es aber besser“. Ich stehe da vorne, sage das ROI, KPI und QR Codes totaler Quatsch sind und erhalte…. Zustimmung. Nicht einer traut sich zu sagen, dass er das anders sieht. Für mich sehr erschreckend, weil es entweder bedeutet, dass Social Media so wie es gerade praktiziert wird, absolut falsch läuft oder Ihr keine Eier(-stöcke #Aufschrei) in der Hose habt, eure Meinung zu verteidigen.

Gleiches Bild bei der Shitstorm-Session. „Nettiquetten sind scheiße und ein Armutszeugnis für den Community-Manager“ wurde nach einiger Diskussion von vielen mit einem „irgendwo hat er ja doch Recht“ angenommen. Hier danke ich Fr. Wenk und Fr. Jachmann, die Ihre Meinungen sagten und diese auch verteidigt haben. Der Rest waren leider nur kopfnickende Statisten, die sich der einen oder anderen Meinung kommentarlos anschlossen. Traurig.

Ich muss provozieren und überspitzt darstellen. Anders lasst Ihr euch ja nicht zu einer eigenen Meinung verleiten, die aus dem Social Media Einheitsbrei raus sticht. Das ich mit dieser gespielten Meinung und den Aussagen einige auf dem Barcamp genervt habe ist mir klar. Es war so gewollt. In echt bin ich anders, aber nur wenn Ihr eure Meinung vertreten könnt.